Die Transpyrenees: Ein neuer Höhepunkt im Ultra-Cycling
Worte von Carlos Mazón, Rennleiter der Transpyrenees.
Die Transpyrenees: Ein neuer Höhepunkt im Ultra-Cycling
Ultra-Cycling hat in den letzten Jahren einen Boom erlebt, und wir sind stolz darauf, diesen Sport zurück nach Spanien gebracht zu haben. Nach dem Kampf um den zweiten Platz beim Trans Am in den USA, meinem ersten Ultra-Rennen überhaupt, kehrte ich nach Spanien zurück und gründete Transibérica. Ursprünglich sollte die Transpyrenees eine Nebenevent sein, um Fahrern bei der Vorbereitung auf die große Herausforderung der Transibérica zu helfen. Doch die Transpyrenees rückte schnell ins Rampenlicht und wurde genauso populär wie die Transibérica.
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Eine persönliche Reise ins Ultra-Cycling
Die Geschichte der Transpyrenees ist eng mit meiner eigenen Reise im Ultra-Cycling verbunden. Meine Leidenschaft für diesen Sport wurde 2015 in den USA zu etwas Ernsthafterem. Es inspirierte mich, dieses aufregende Erlebnis in mein Heimatland Spanien zurückzubringen. 2018 gründete ich Transibérica, Spaniens erstes Ultra-Cycling-Rennen. Dies wurde schnell zu einem Meilenstein im Ultra-Cycling-Kalender, aber es war klar, dass es Raum für mehr gab, um es für alle Fahrradbegeisterten zugänglich zu machen.
So wurde die Transpyrenees geboren, sie hat sich entwickelt und besitzt nun ihre eigene Identität. Der Reiz, das ikonische Gebirge zu durchqueren, das Frankreich und Spanien trennt, zog eine breite Palette von Ultra-Cyclisten an.
Die Rennstrecke und das Gelände
Die Rennstrecke der Transpyrenees ist ein Beweis für die vielfältige und anspruchsvolle Natur des Ultra-Cycling. Mit einer Länge von etwa 1000 km ist die Strecke darauf ausgelegt, die Teilnehmer mit einer Vielzahl von Pässen und einem Höhenunterschied von über 25.000 Metern herauszufordern. Jedes Jahr wird die Strecke leicht verändert, um die Dinge interessant zu halten, indem neue Landschaften, Attraktionen und Gipfel einbezogen werden. Auch hat jedes Jahr einen „besonderen Gast“, einen einmaligen Anstieg, der jede Ausgabe besonders macht. Namen wie Superbagneres, Ordino-Arcalis, Cap de Long, Troumouse oder Ax-3-Domaines. Was wir jedes Jahr schaffen, jedoch macht das Wetter den anderen Teil des Fahrerlebnisses aus, da die französische Nordseite für ihren anhaltenden Nebel bekannt ist, was sicherstellt, dass die Fahrer immer auf das Unerwartete vorbereitet sein müssen.
"Schwierige Gelände führen immer zu schönen Zielen" fasst den Geist des Rennens zusammen.
Vorbereitung und Training für Teilnehmer
Erfolg bei den Transpyrenees erfordert sorgfältige Planung und Vorbereitung. Training und Ernährung sind entscheidende Komponenten, aber vielleicht das wichtigste Element ist die mentale Stärke. Ultra-Cycling ist ebenso eine mentale Herausforderung wie eine körperliche. Fahrer müssen die richtige Einstellung haben, ihren Körper verstehen und bereit sein, sowohl physische als auch mentale Barrieren zu überwinden. Viele Teilnehmer sehen das Rennen als Gelegenheit, sich selbst besser kennenzulernen und ihre Grenzen auszuloten.
Motivation
Eine häufige Motivation ist der Mangel an Konkurrenz mit anderen, denn Ultra-Cycling-Rennen sind so schwierig, dass der Fokus von der Konkurrenz mit anderen auf den Wettbewerb gegen sich selbst verlagert wird. Beim Rennen fühlt es sich oft mehr wie ein „wir sind alle zusammen dabei“-Ansatz an, statt ich gegen dich.
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Erfahrung
Wir sind oft beeindruckt von demjenigen mit der einfachsten Ausrüstung, der improvisiert, wenn es hart wird, und die Zähne zusammenbeißt, wenn es steil wird, aber immer dazwischen lächelt.
Umwelt- und Kulturelle Auswirkungen
Die Transpyrenees ist bestrebt, ihren ökologischen Fußabdruck zu minimieren und nachhaltigen Tourismus zu fördern. Die Rennstrecke ist so gestaltet, dass sie die natürliche Landschaft respektiert, und es wird darauf geachtet, positiv mit den lokalen Gemeinschaften zu interagieren. Die Fahrer werden ermutigt, das reiche kulturelle Erbe der Regionen, die sie durchqueren, zu erleben, um eine tiefere Verbindung mit den Gebieten zu schaffen, die sie bereisen.
Unterstützung von mehr Frauen im Ultra-Distanz-Rennen
Eines unserer Hauptziele ist es, mehr Frauen zu unterstützen und zu ermutigen, an Ultra-Distanz-Rennen teilzunehmen. Seit der Geburt der Transibérica im Jahr 2018 haben wir einen stetigen Anstieg der weiblichen Teilnehmer gesehen. Um diesen Trend weiter zu fördern, haben wir Initiativen wie Ultra-Camps für Frauen eingeführt, die Training und Unterstützung für Radfahrerinnen aller Niveaus bieten. Durch die Erhöhung der Sichtbarkeit und Repräsentation, die Ansprache von Sicherheitsbedenken und die Förderung von Inklusivität hoffen wir, Ultra-Cycling immer zugänglicher und attraktiver für Frauen zu machen.
Ein Blick in die Zukunft
Während die Transpyrenees weiter wächst, bleiben wir bestrebt, allen Teilnehmern ein herausforderndes und lohnendes Erlebnis zu bieten. Das Rennen geht nicht nur darum, ein Gebirge zu bezwingen; es geht darum, neue Stärken zu entdecken, bleibende Erinnerungen zu schaffen und den Geist des Ultra-Cycling zu feiern. Mit jeder Ausgabe wollen wir mehr Radfahrer inspirieren, sich dieser epischen Herausforderung zu stellen und der stetig wachsenden Gemeinschaft von Ultra-Fahrern beizutreten.
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